Samstag, 17. August 2019

Gedanken #1

Ich muss mich zusammenreißen, denn den Anderen geht es ja auch gut...
Oder:
Ich darf jetzt nicht weinen, sonst schauen mich alle an....

Kennt ihr das?

Ich habe eben ein Bild in der Story von @Carlas.bookworld gesehen und sah dies als Zeichen nun endlich meinen Blog so umzustellen, wie ich es mir vorgenommen habe:

Heutzutage wollen wir alle immer so viel gleichzeitig unter einen Hut bekommen. Alle erwarten von uns dass wir eine bestimmte Leistung bringen, dass wir alles gleichzeitig und vor allen Dingen, gut können, aber ist das überhaupt möglich? Und können wir so überhaupt glücklich sein?

Wir überfordern uns sehr schnell wenn wir uns nicht einmal ein bisschen Me-Time nehmen, und nein dass ist nicht egoistisch, oder Zeitverschwendung, sondern es ist wirklich NÖTIG. 
Außerdem könnt ihr diese Me-Time nicht mit anderen vergleichen, denn jeder braucht unterschiedlich viel Zeit um sich zu erholen, um wieder bereit für Gesellschaft zu sein. Und das ist auch völlig OKAY so!

Ich persönliche brauche sehr viel davon. Meine Vergangenheit und meine Persönlichkeit machen mich zu der Person, die ich bin, und trotzdem verhalte ich mich in der Öffentlichkeit oft anders als ich es normalerweise tun würde. Aus Angst. 

Aber warum muss das so sein? Warum haben wir Angst in der Öffentlichkeit zu weinen, zu zeigen dass es uns nicht gut geht, dass wir uns nicht wohlfühlen?

In einer Welt in der wir es feiern sollten dass wir alle unterschiedlich sind, versuchen wir trotzdem nicht weiter aufzufallen. Wenn dann nur durch unsere positive Seite. Aber warum ist es denn so schlimm öffentlich seine Gefühle zu zeigen? Weinen ist nichts negatives, es ist ein Akt der Menschlichkeit, etwas ganz NORMALES.

So oft schon habe ich darüber nachgedacht und bin jemand, der sehr für mental health steht, und dafür dass es in der Öffentlichkeit besser angenommen wird. Trotz alledem versuche ich immer noch meine anfallenden Angstattacken zu verbergen, denn man könnte mich ja verurteilen. Verurteilen, aber vor allen Dingen: nicht verstehen.

Jedem Menschen machen unterschiedliche Dinge Angst, oder Sorgen. Die Anderen mögen einen in dem Moment vielleicht nicht verstehen, aber wenn du ihnen etwas bedeutest, werden sie versuchen dir zu helfen, und zwar auf die Art und Weise die für DICH richtig ist. Wenn sie dich verurteilen, dann sind diese Menschen nicht deine Freunde, dann verdienen sie deine Aufmerksamkeit nicht. Denn DU BIST GUT SO WIE DU BIST!

Du darfst weinen wegen den absurdesten Dingen, du darfst einfach mal einen schlechten Tag haben, genauso, wie du dich dort unwohl fühlen darfst, wo deine Freunde sich vielleicht alle pudelwohl fühlen. SEI DU! Denn dich gibt es nur ein einziges Mal genau so wie du bist, und darauf sollten wir stolz sein, mit all den glücklichen Momenten, aber auch den traurigen!

Versuchen wir doch alle gemeinsam daran zu arbeiten mehr wie wir zu sein, denn diese Welt braucht mehr Menschlichkeit, aber vor allen Dingen braucht sie mehr von DIR!

Alles Liebe💋

Marie💖

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